Aktuelles

Tagesgeschehen zum Nachlesen

Für alle die das Buch schon gelesen haben, aber natürlich auch für alle, die es vieleicht noch lesen werden, an dieser Stelle, so als Fortsetzung des Buchinhaltes, eine Zeit lang noch Kommentare zum Tagesgeschehen aus den Zeitungen oder den sozialen Medien. Wenn man kein Influencer ist und es auch nicht werden möchte, bleibt dieser Weg der Kommunikation jederzeit offen. Natürlich geht es dabei hauptsächlich um unsere netten rechtspopulistischen Freunde. Wie einfach es ist, ihre Reaktionen vorherzusagen, ihre Statements bei Ereignissen, die ihnen nicht gefallen und ihre Beiträge, die sie vor allem in den sozialen Medien in Hülle und Fülle verbreiten. Ja, sie sind leicht durchschaubar, die rechten Politiker. Und gerade deshalb sollte man nicht auf die durchschaubaren Pläne der Damen und Herren hereinfallen. Dann alles was sie wollen ist längst bekannt: kein freies Denken und keine Demokratie!

Thema

Reaktion

11.05.2026
Nach dem Muttertag

Wer resigniert hat schon aufgegeben. Aber wer resigniert verrät auch sein Land.

Reden wir über die SPÖ, aber nur über die in der Steiermark. Sie haben es derzeit nicht leicht. So müssen sie sozusagen an zwei Fronten ihre Ideologie verteidigen oder besser gesagt, den Kampf um neue Wähler bestreiten. Auf der einen Seite die Blaue Übermacht, auf der anderen Seite Babler, mit allen seinen Mitstreitern der Ultralinken.

Trotzdem – wenn ich heute von Kollegen und Parteifreunden höre, dass wir daran nichts ändern können, sage ich entschieden: Nein! Ich bin ein Verfechter der Theorie, dass nichts vorherbestimmt ist, sondern mit geeigneten Maßnahmen immer Änderungen möglich sein können. Am Beispiel Ungarn kann man gegenwärtig erkennen, dass mit dem richtigen Einsatz, der Aufklärung der Bevölkerung und dem angstfreien Umgang mit diesem Thema immer wieder Erfolge erzielt werden können.

Hätten wir vor 40 Jahren auch die Einstellung mancher Kollegen von heute gehabt, dass nichts geändert werden kann, hätte damals Kreisky wohl nie die Wahlen gewonnen. Denn daran waren auch die damals „Jungen Sozialisten“ an diesen Erfolgen wesentlich beteiligt. 

Wenn heute behauptet wird, dass die Zeiten damals anders waren, so muss man auch diesen Aussagen entschieden widersprechen. In den 70er Jahren herrschte eine fast totalitäre Regentschaft der Bauern- und der Unternehmervertreter im Land. Familiäre Dynastien hatten in vielen Bundesländern die Oberhand und nutzten diese Macht auch entsprechend aus. Man könnte sagen, es handelte sich dabei um unverrückbare Machtzentren. Und dann kam Kreisky. Mit seiner damals populären Politik, mit seinem Umgang mit der Bevölkerung und der absoluten Anerkennung als Arbeiterpartei konnte er auch in den Hochburgen der schwarzen Dynastien Wähler gewinnen.

Uns „Jungen“ war damals auch klar, dass es schwer werden würde, in Zeiten der damaligen schwarzen Vorherrschaft Wähler zu gewinnen. Aber wir haben alle immer daran geglaubt, es schaffen zu können. Dieses gemeinsame Ziel hatten nicht nur meine Organisationen in Wien, sondern auch viele andere aus den Bundesländern ins Auge gefasst. Und dieser Zusammenhalt, diese Vehemenz, mit den damaligen Mitteln Wahlwerbung zu betreiben, hat uns stark gemacht. Denn niemand wollte sich mit den damaligen Gegebenheiten einfach abfinden. Und unsere Loyalität gegenüber der Partei war sowieso unerschütterlich.

Wenn im Fußball eine Mannschaft zur Pause 3:0 in Front liegt, hat sich gezeigt, dass die Partie für die führende Mannschaft nicht immer schon gewonnen gewesen ist.

Und heute? Wo sind die konkreten Unterschiede zur damaligen Zeit? Die Schwarzen schwächeln seit dem Abgang von Kurz so dahin, die Blauen haben derzeit deren Zepter in der Hand und Grüne und Neos schießen sich ohnehin ein Eigentor nach dem anderen. Der einzige wirkliche Schaden, den wir, also die SPÖ im Moment haben, heißt Babler. Also sollte man ihn gegenwärtig einfach weglassen und die Schwächen bei den anderen suchen und aufzeigen.
 
Aufklärung, Informationen und Präsenz, Zugehen auf Wähler, die den Handschlag gewohnt waren und blitzschnelle Reaktionen auf alle Fehler, die von den anderen begangen werden. Dazu gehört natürlich auch die professionelle Nutzung der heutigen technischen Ressourcen. Eines Tages können dann auch die Wiener nicht daran vorbei, wenn in den Bundesländern Erfolge zu verzeichnen sein werden, welche sich aus deren Handeln ergeben. Und irgendwann werden wohl auch die Dümmsten im Gremium begreifen müssen, dass Babler der falsche Mann zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen ist. Dann erledigt sich das zweite Problem von alleine.

Aber jetzt schon aufgeben? Dann hätten wir genau das, was im Buch geschrieben steht: Eine verweichlichte, mimosenhafte und degenerierte Gesellschaft, die von allein nicht aufstehen kann, wenn sie hingefallen ist.

01.05.2026
Der 1. Mai der FPÖ

Politik wird im Bierzelt gemacht. Zumindest bei Kickl.

„Die Österreicher glauben an ihn. Die Österreicher vertrauen ihm. Die Österreicher wollen ihn. Sie wollen ihn als Volkskanzler!“ Diese gut gewählten Worte waren die Anmoderation zum Auftritt von Meister Kickl in Linz, anlässlich der Feiern zum 1. Mai. 

Natürlich verglich Kickl die Feier in Linz sofort mit der Feier der SPÖ vor dem Rathaus in Wien. Und dass die Bonzen dort auch über ihn herziehen werden. Man muss ihm aber zugestehen, dass, wenn Babler über Kickl herzieht, es viel weniger Wirksamkeit hat als umgekehrt. Nach einem allgemeinen Rundumschlag gegen die Regierung war der ORF wieder der Hauptangriffspunkt in seiner Rede. Hier wurde der Neidgedanke wegen ein paar Gutverdiener wieder freiweg unters Volk gebracht. Aber einen Satz, den er unter anderem am Beginn seiner Rede sagte, veranlasste zum Aufhorchen: „Es ist das erste Mal, dass wir in Wien bei einer Nationalratswahl gewinnen würden!“

Ja, liebe Genossen! Wer jetzt nicht bald aufwacht und erkennt, dass man bisher sowohl bei der Führungsposition als auch dem bisherigen Handeln den falschen Weg eingeschlagen hat, der wird von der Realität überrollt werden. Denn wenn Wien fällt, fällt auch Österreich in die Hände dieses Rechtspopulisten.

Im Buch wird darauf schon aufmerksam gemacht, dass Rechtspopulisten nach Erlangen der Macht gerne bestehende Strukturen oder Organisationen zerstören, um diese nach ihrem Willen neu aufzubauen. Trump hat das nach Beginn seiner zweiten Amtszeit gemacht, Orbán hat das über viele Jahre getan und über Putin oder andere ähnliche Kretins braucht man gar nicht erst zu berichten. Kickls neueste Aussage, den ORF aufzulösen und neu aufzustellen, geht genau in dieselbe Richtung wie die seiner Vorbilder. Natürlich steht der ORF nach monatelanger Kritik nicht gerade im besten Licht da. Die aufgebauschte Diskussion wegen der leidigen ORF-Gebühren, die plötzlich bekannt gewordenen Skandale und damit verbundene Probleme, tragen eben nicht zur allgemeinen Sympathie bei. Aber alleine schon eine ausgesprochene Forderung dieser Art, lassen erkennen, wie es im Kopf eines Rechtspopulisten tickt. Das war auch schon bei seinem geplanten Geheimdienst so. Alles umreißen und neu aufstellen. Natürlich nach seinen Vorstellungen. Und seine Vorstellungen entsprechen vermutlich nicht denen des Volkes. 

Natürlich kamen auch die Asylanten wieder zur Sprache und alles, was damit zu tun hat. Nicht erwähnt wurden die Ursprünge, die zu dieser fatalen Situation erst geführt haben. Die Syrer, die mit Hilfe Putins nach Europa getrieben wurden, der Krieg in der Ukraine, der durch Putin ausgelöst wurde usw. Nein, die Ukraine darf nicht unterstützt werden, man sollte sie einfach Putin überlassen. Wie sieht das also aus, wenn ein geplanter Volkskanzler sich für einen kriegsführenden Diktator derart einsetzt? Was kann man also von einem Volkskanzler erwarten, dessen Freunde wie Trump und Putin erst das gesamte Leid nach Europa getragen haben? Wohl nichts Gutes!

Und die Wähler? Ähnlich wie bei Trump bleibt ein gewisser Kern derartigen Protagonisten ewig treu. Egal, was ein Idiot wie Trump auch anstellt. Kickl gibt der Regierung die Schuld, dass die Spritpreisbremse zu gering sei. Sagt aber nie, dass der Schaden alleine durch die irre Schmalzlocke Trump verursacht worden ist. Er sagt auch nie, dass die enormen Steigerungen bei den Energiepreisen auf den von seinem Freund Putin begonnenen Krieg in der Ukraine zurückzuführen sind. Und er sagt auch nie, wie er höhere Unterstützungen in den genannten Sparten finanzieren möchte. Ach so, durch Streichungen bei der Ukraine oder den NGOs? Wird wohl nicht reichen, Herr Volkskanzler. Denn alles, was die Regierung gibt, muss auch irgendwo genommen werden. Und wenn es am Ende brennt, gibt es eben höhere Steuern für alle. Unnötige Polemik, die alle Rechtspopulisten bis zum Anschlag betreiben.

Und dann war da noch der Vorwurf der Korruption. Gerade von ihm und seiner Partei, die, wie seit Ibiza bekannt ist, mit Korruption Zeitungen unterwandern wollte, Wahlen dadurch beeinflussen wollte und vieles mehr. Da wird der Bock zum Gärtner.

Aber er würde sicher alles besser machen als die anderen. Und die Wähler glauben an diese wertlosen Floskeln. Durch ein halb geleertes Bierglas schaut für einige Hirnis die Welt vielleicht doch anders aus. Aber ein nüchterner Mensch sollte eine solche Partei, trotz vieler Fehler der anderen, nicht wählen.

30.04.2026
Der 1. Mai der SPÖ

Der langsame Selbstmord einer Partei nach dem Vorbild in den USA.

Sie sind blind, sie sind stur und sie haben eigentlich viele negativen Eigenschaften des irren Präsidenten der USA angenommen. Der will im Moment auch nicht seinen Platz an der Sonne verlassen. Dass er dabei sein Land immer mehr an den Abgrund führt, ist einem Narzissten wie ihm vollkommen egal. Und unsere Herren? Sie verhalten sich, wie eingangs schon erwähnt, sehr ähnlich. Obwohl auch Wien längst keine Mehrheit bei den Umfragen erhält, klammert man sich immer noch an das Podest der vorherigen Erfolge. Am 1. Mai wird man sich wieder von einer immer weniger werdenden Menge noch einmal bejubeln lassen. Aber auch Trump holt sich immer ein paar von seinen treuesten Idioten, um sich in der Menge zu baden. Ja, sie wollen nicht einsehen, dass sie mit ihrer bisherigen Politik nur der Kickl Partei Türen und Tore öffnen. Sie liefern damit das Land einem ähnlichen Chaos aus, wie es anderswo schon geschehen ist. Obwohl die Ungarn gezeigt haben, dass autokrate Regierungen nichts wert sind, können und werden die Mannen der Roten daraus keinen Nutzen ziehen, wenn sie ihrerseits nicht neue Wege einschlagen werden. Brave Politiker sind passé. Politiker, die eigene Filmchen machen, sind passé. Politiker, die nicht auf die Straße gehen, sind passé. Politiker wie Babler und Ludwig sind passé. Na dann! Glück auf zum 1. Mai!

24.04.2026
Langsam wird's fad!

Der Dauerbschuss der Kronen Zeitung gegen den ORF muss wohl sehr wichtig sein. Viel wichtiger als Weltgeschehen wie Kriege und Krisen. Journalistische Meisterleistungen ewig gestriger Politredakteure.

Ja, es wird schon sehr fad, wenn man in der Kronen Zeitung immer nur den Kampf um den ORF serviert bekommt. Unterbrochen nur von einigen Greueldaten immer jünger werdender Mörder, haben sich die Politredakteure, entsprechend ihrer rechtspopulistischen Agenda, nur auf den ORF eingeschossen. Als würde die Existenz jedes Einzelnen davon abhängen, wegen der bescheidenen Haushaltsabgabe. Hatten wir ja schon. Auch Kickl hat bei seinen Wahlreden dieses Thema zur Chefsache erhoben, obwohl es so unnötig wie eines der vielen Fahrräder in China ist.

Aber zum Ablenken von den eigentlich wichtigen Themen, die uns alle befassen sollten, reichen derartige hirnrissige Berichte immer wieder aus und die rechte Wählerschaft grölt wieder vor Freude. Keine oder nur sehr wenige Worte über einen Irren wie der Schmalzlocke Trump, noch weniger über Putins tägliche Verbrechen und schon gar keine über Kickls Partei, die nach der Wahl in Ungarn ein wenig im Schmollwinkel steht. 

Halbwegs vernünftige Berichterstattung würde ja heißen, dass man vielleicht einen der Hauptverantwortlichen für die derzeit miese Situation in der Welt kritisieren müsste. Und das ist ja einer der Ultrarechten. Also einer der Gesinnungsgenossen! Trump, aber auch Orbán haben deutlich gezeigt, dass dort, wo Rechtspopulisten regieren, nur großer Schaden, Chaos und Leid für alle anderen entsteht.

Ja, die paar Hanseln in der Politredaktion machen schon vorauseilenden Gehorsam für eine mögliche Machtübernahme der Blauen. Und die gute Arbeit der Gerichts- und Sportredakteure wird dabei in den Hintergrund gerückt.

Natürlich hat der Dauerbeschluss gegenüber einem öffentlich-rechtlichen Sender durch eine auflagenstarke Tageszeitung eine tiefere Bedeutung. Ist es doch eine der Direktiven autoritärer Staatsführung, keine derartigen Sender zu dulden. Öffentlich-rechtlich heißt ja auch, dass alle Parteien eines Staates dabei das Sagen haben. Private Sender können von irgendeinem reichen Molloch für dessen Interessen missbraucht werden. Und außerdem liefern private Sender viel mehr Einkünfte für eben dieselben reichen Mollochen. Bei diesen Sendern muss man zwar keine Gebühren blechen, aber sich dafür mit stundenlanger Werbung quälen lassen. Am Beispiel in den USA kann man diese Entwicklung leicht nachvollziehen, wo Trump alles nur für seine reichen Milliardäre vorbereitet hat.

Leider stellt sich keiner der Rechten, weder die Verantwortlichen noch die Wähler, die begründete Frage, was eigentlich danach passieren soll. Wenn also plötzlich Autokraten an der Macht sind. Wen wird es denn dann besser gehen? Den Armen, dem Volk? Mit Sicherheit nicht! Denn nur die Reichen, die Oligarchen und die Arschkriecher werden von einer derartigen Regierungsform profitieren, wie man auch in Ungarn erleben konnte. Das sollten sich alle, und vor allem die Wähler, einmal durch den Kopf gehen lassen, sofern darin außer Luft noch etwas anderes enthalten ist.

15.04.2026
Ungarn hat gewählt

Späte Erkenntnis gibt neue Hoffnung

Trotz allem Optimismus war das Ergebnis der Wahlen in Ungarn nicht nur überraschend, sondern sensationell. Man hat einem Autokraten eine schallende Ohrfeige verabreicht, die in ganz Europa und Übersee zu hören war. Und wenn man die Wählerschicht gesehen hat, konnte man bemerken, dass vor allem die jüngere Generation zu diesen Wählern gezählt hat. Man hatte bemerkt, dass Orbán nur ein Vasall der „Großen“ gewesen ist. Ein Vasall, der sich auf Kosten der Bürger bereichert hat, Korruption in höchstem Ausmaß betrieben und sein Volk nur als zweitklassige Masse gesehen hat. 
Gegenwärtig weiß man nicht, wie es in der Zukunft in Ungarn weitergehen wird, doch glaubt man den Versprechungen seines Herausforderers Péter Magyar, wird es eine bessere Zukunft als bisher werden.
Er wird es schwer haben, der neue Kanzler, trotz der unerwarteten Zweidrittel-Mehrheit, den bisherigen Sumpf rasch trockenzulegen. Zu sehr sind die Verwandten und Bekannten von Orbán in allen wichtigen Positionen noch vertreten. Ein Zeichen mehr, wie sich Rechtspopulisten ihre Macht absichern. 
Was bedeutet diese Wahl nun für Österreich? Bei uns sollten alle, die gerne einen Volkskanzler wählen, jetzt einmal mehr über diese Situation nachdenken. Denn die bisherigen Freunde von Orbán gibt es ja auch bei uns. Hat doch unser Volkskanzler in jüngster Vergangenheit erst behauptet: „Machen wir es dem Orbán nach, liebe Freunde! Bauen wir die Festung Österreich!“ War wohl nichts, lieber Volkskanzler! Denn nach vielen Jahren Korruption und Entbehrungen unter dem lieben Orbán ist ein Volk endlich aufgestanden und hat gesagt: „So nicht!“ Uns Österreichern kann man den Umweg über die FPÖ und deren restriktive Politik wohl ersparen und sie beim nächsten Mal einfach nicht wählen. Denn was dabei herauskommt, haben die Ungarn jetzt endlich hinter sich gebracht.

Umso erstaunlicher ist es aber, dass plötzlich „unabhängige“ Politologen der FPÖ raten, ihre bisherige Politik zu ändern. Jahrelang haben diese Politologen keine Empfehlungen, sondern nur schwammige Vorhersagen getroffen und plötzlich geben sie einer rechtspopulistischen Partei Tipps, wie man sie vielleicht wieder wählen kann? Aufmerksame Leser wissen nun, warum auf meinem Buchtitel „Ohne Politologen“ steht. In all den Jahren haben diese Witzfiguren, die man als „Experten“ handelt, keine einzige Empfehlung für die Erhaltung der Demokratie abgegeben. Und jetzt geben sie Rechtsparteien Ratschläge, anstelle den Wählern dieser Parteien zu vermitteln, wie beispielgebend das Wahlergebnis in Ungarn gewesen ist und warum man die Finger von Rechtsparteien lassen sollte.

Wir haben jetzt die Gelegenheit, erneut abzuwägen, ob rechte Parteien und deren Gedankengut und Handeln nicht doch schwerer wiegt als EU- und Ausländerhass. Denn wer bisher nicht begriffen hat, dass Putin, Trump, Orbán und all deren Freunde aus demselben Holz geschnitzt sind, dem kann keiner mehr helfen. Die wollen wirklich alle offenen Auges in ein neues autokrates System rennen, egal wie man es dann auch nennen mag. Denn eines steht sicher fest: Die lautesten Stimmen sind selten die Fähigsten, aber sie haben eben die dümmsten Wähler!

08.04.2026
Der erste Politiker, der Trump endlich die Meinung sagt

Spät aber doch

Es hat sich in den vergangenen Monaten weltweit einiges ereignet. Vor allem konnte man in dieser Zeit feststellen, wie viele Arschkriecher in den obersten Reihen der Politik unterwegs waren. Als nur ein Beispiel von vielen sei der Präsident der FIFA, Gianni Infantino, genannt. Man schuf sogar einen eigenen „Friedenspreis“, um ihn dem Kriegstreiber zu überreichen.
Umso erfrischender war daher die Rede von dem französischen Senator Claude Malhuret der erstmals den Präsidenten der USA nicht als solchen bezeichnete, sondern als „Golfer vom Mar-a-Lago“. Herrlich! Endlich einer der Hosen anhat, in welcher sich zwei ordentliche Ostereier befinden dürften. Es war längst an der Zeit, dem Blender des Jahrhunderts endlich einmal zu sagen, was er eigentlich wirklich ist. Ein egozentrisches, selbstverliebtes und absolut dummes .....loch. Er hat es geschafft, die Welt innerhalb eines Jahres in eine von ihm gemachte Weltwirtschaftskrise zu stürzen, Kriege mit vielen Toten anzuzetteln und im eigenen Land Truppen gegen die Bevölkerung zu mobilisieren. Eine wirtschaftliche Vollnull, der seine Casinos in Vegas durch absolute Dummheit an die Wand gefahren hat. Zwar bröckelt die Fassade des Mafia-Clans schon ein wenig, aber wer kann schon garantieren, dass der Windelhosenträger in letzter Panik nicht doch noch auf den „Roten Knopf“ drückt? 
Trump steht beispielgebend für viele schlechte Eigenschaften, die ein Mensch haben kann. Er sollte daher als abschreckendes Beispiel dienen, warum man einen rechtsradikalen Politiker nicht an die Macht kommen lassen sollte. Der einzige Nachteil aber ist, dass er durch die Dummheit der Wähler erst in diese Position gehoben wurde. Viele seiner Wähler in den USA haben das längst eingesehen. Aber durch deren Dummheit müssen jetzt viele Millionen Menschen darunter leiden. 
In Europa sollte man daher dafür sorgen, dass es bei uns erst überhaupt nicht so weit kommen kann und Schaumschläger dieser Art nicht zu wählen wären. Was hätten denn die Trump-Anhänger hierzulande eigentlich noch zu sagen, wenn man sie nach ihrem Idol befragen würde? Dass er alles richtig gemacht hat? Dass auch bei uns rechte Politiker alles richtig machen würden? Die Politiker, die ihn und auch Putin als ihre Vorbilder sehen? Was muss eigentlich noch alles passieren, damit der normale Menschenverstand endlich wieder zum Vorschein kommt? 
Schauen sie sich die KI übersetzte Rede von Senator Claude Malhuret an. Es lohnt sich garantiert!

04.04.2026
Frohe Ostern!

Zeit zum Nachdenken

Nach den Weihnachtstagen gehören die Osterfeiertage zu den weiteren Tagen, an welchen man einkehren und wieder die Familie in den Mittelpunkt rücken kann. Trotzdem sollte man auch an andere denken, die nicht den Luxus genießen, ebenso handeln zu können. In einem Fall wären es sicher die Bewohner der Ukraine. Europa als Ganzes, insbesondere aber auch Österreich, sollte allen Ukrainerinnen und Ukrainern gegenüber Dankbarkeit zum Ausdruck bringen, da diese stellvertretend für uns die letzte Bastion gegen einen größenwahnsinnigen Diktator wie Putin darstellen. Wer weiß, wo Putins Schergen heute schon stehen würden, wenn die Ukrainer nicht dermaßen heroisch für ihr Land und daher auch indirekt für uns kämpfen würden. Allen, die gegen unsere materielle Hilfe opponieren, allen, die Putin, Orbán, Trump, Lukaschenko und ähnliche Typen unterstützen, sei ins Liederbuch geschrieben, dass sie um keinen deut besser sind als diese Diktatoren. Und wem die in diesen Ländern autokraten Verhältnisse so gut gefallen, der kann ja auch dorthin übersiedeln. Vermutlich hilft dann auch noch der Geheimdienst der Russen dabei, dass es einfacher und schneller geht. Ein Volk, das noch frei wählen kann, sollte sich nicht von Populisten, Blendern und Märchenerzählern verführen lassen, Parteien zu wählen, in deren dummen Köpfen nur Macht und Machtmissbrauch Platz haben. Rechtspopulisten haben noch nie einem Land gedient. Sie haben die Länder und das Volk, in dem sie regierten, immer nur unterworfen. Frohe Ostern!

01.04.2026
Eine Woche Weltgeschehen

Kein Platz für Aprilscherze. Die Realität übertrifft alles!

Eigentlich ist der 1. April der ideale Tag, um jemanden in den April zu schicken, Kuriositäten aufzuzeigen oder sonst noch etwas Lustiges anzustellen. Aber die Ereignisse der vergangenen sieben Tage lassen so manchen Scherz auf den Lippen einfrieren. Man kann wirklich nicht glauben, was sich so alles in der Welt abgespielt hat.

Da behauptet ein 18-jähriger in einer TV- Sendung in Deutschland tatsächlich, dass der Ukrainekrieg eigentlich nur eine von den Medien veranstaltete Show sein soll. Ein anderer behauptet, dass er lieber unter Putins Herrschaft leben möchte, als sein Land zu verteidigen. Und in Ungarn kauft Orbán mit Brennholz Wählerstimmen bei den Ärmsten. Ein weiterer Beweis, wie groß die Armut in einem von einem Diktator regierten Land tatsächlich ist und wie billig man an Wählerstimmen kommen kann. 

Und die radikale Föhnwelle aus Amerika ist erneut der Totengräber für unsere Inflationsrate. Aber trotzdem erhält der Windelhosenträger bei sinnlos gestammelten Reden Standing Ovations von rückgratlosen Bewunderern. Da kann einem schon der Mund offen bleiben, bei so viel Hirnlosigkeit auf einmal.

Da gerät der Vermerk „Vegan“ auf einer Handtasche (!) als Kuriosität und Beweis für grenzenlose Dummheit sogar weit in den Hintergrund. Wir sind schon ein sonderbares Völkchen, wir Menschen. Und das ist tatsächlich leider kein Aprilscherz!

25.03.2026
Es ist Wahlkampf in Ungarn

Nun sind wieder Diffamierungen, Skandale und Fake News an der Tagesordung.
Und: Geheimdienste!

(Nachzulesen u.a. auf Seite 161 im Buch)

Worauf rechtsradikale Diktatoren gerne zurückgreifen, das ist der Geheimdienst des jeweiligen Landes. Will man dazu noch ein Land unterstützen, sendet man den eigenen Geheimdienst auch dorthin, um z. B. Wahlen zu manipulieren. Man erinnere sich, dass auch im Buch schon steht, dass jemand, der Diktator werden will oder es bereits ist, und es bleiben möchte, unbedingt den eigenen oder eben einen anderen Geheimdienst benötigt. Genosse Orbán erhält daher Unterstützung vom russischen Geheimdienst. Nun hat man sogar erwogen, ein fingiertes Attentat auf ihn zu planen, das als „Gamechanger“ für die kommende Wahl dienen sollte. Hatten wir nicht schon vor einiger Zeit einen ähnlichen Vorfall, bei welchem ein Präsidentschaftskandidat um Ohresbreite verfehlt worden ist und danach die Wahlen gewonnen hat? Ja, ein solcher Vorfall ist sicher von Vorteil für einen kränkelnden Kandidaten. Man sieht also, wozu Geheimdienste in der Lage sein können, wenn sie korrupter maßen eingesetzt werden. 

Wie war das bei Kickl? Wollte er nicht auch unbedingt „seinen“ Geheimdienst? Natürlich weiß in der Zwischenzeit jeder, dass Orbán auf Putins Schoß sitzt und auch unsere FPÖ ebenso gerne diesen Platz einnehmen würde. Und jetzt besteht die Gefahr, dass Orbán einen Gegner bei der Wahl hat, der ihm sein Amt wegnehmen könnte. Natürlich hat man schon längst versucht, ihn zu diffamieren. Angebliche Skandalvideos gegen Péter Magyar hat man schon präsentiert. Waren aber ein Schuss ins Ofenrohr. Er unterzog sich sogar einem Drogentest, indem er in Wien einige Haare opferte. Und nun hat man Orbán auch noch mit einem Spionageverdacht zum Nachteil der EU konfrontiert. Man merkt, es ist Wahlkampf. Da wird an allen Ecken Schmutzwäsche gewaschen. 

Anhand dieser Beispiele kann man nun wieder sehr gut erkennen, wozu rechte Politiker neigen, um entweder an die Macht zu kommen oder diese mit allen Mitteln zu verteidigen. Sie sind alle durchschaubar, die Rechten, die nur Autokratien wollen. 

Irgendwann werden auch bei uns wieder Wahlen sein. Und es wird sie wieder geben, die Polemisierer, die Dampfplauderer, die Versprecher für alles und all jene, die hirnlos wie immer, kurzsichtige Aktionen starten, um an die Macht zu kommen. Es ist ihnen egal, ob sie damit am Ende nun Schaden anrichten. Das Beispiel Trump sollte wohl Beweis genug dafür sein. Und es sollte auch Beweis genug sein, bei den nächsten Wahlen keiner rechten Partei seine Stimme zu geben.

22.03.2026
No Kings Day - again

IN AMERIKA HABEN WIR KEINE KÖNIGE

"Wenn unsere Familien bedroht sind und die Kosten die Menschen an den Rand des Ruins treiben, ist Schweigen keine Option. Wir werden uns und unsere Gemeinschaften gegen die ungerechten und grausamen Gewalttaten dieser Regierung verteidigen. Amerika gehört nicht Autokraten, gierigen Milliardären oder jenen, die durch Angst herrschen.
Es gehört uns, dem Volk."

In Amerika kündigt sich der nächste  "No Kings Day" am 28.03.2026 an. Mal sehen, wie es dem grenzdebilen Despoten dabei gehen wird.

„Die Entwicklungen in den Vereinigten Staaten bewegen sich in Richtung Diktatur, genau das, was die Gründerväter vermeiden wollten!“ Mit diesem Satz leitete Staffan Lindberg, Gründungsdirektor des V-Dem Instituts („Varianten der Demokratie“), einen Beitrag des Freedom House im Internet ein. Und weiter: „Es ist der rasanteste Niedergang in der Geschichte der Vereinigten Staaten und einer der rasantesten weltweit."

Treffender kann man den Zustand der USA nach etwas mehr als einem Jahr unter der Führung eines rechtsradikalen Despoten nicht beschreiben. Und egal wo derartige Gestalten auch regieren, es sind immer dieselben Ergebnisse, welche nach einiger Zeit des Regierens derartiger Hornochsen herauskommen.

Explodierende Preise in den Supermärkten, nicht erst seit dem Iran-Krieg, Untergrabung der Meinungsfreiheit, Menschenrechtsverletzungen und Gestapo ähnliche Menschenverfolgungen gehören nun auch zum Alltag in den USA. Und sogar die Nationalgarde wurden schon in demokratisch geführte Bundesstaaten gesendet, um dort angeblich die Sicherheit für die Bevölkerung zu gewährleisten. Tatsächlich galt es aber nur, aufkommenden Widerstand gegen die Mafiamethoden des Präsidenten zu unterbinden.

Ein weiterer Bericht von Freedom House besagt, dass die USA unter den freien Ländern zusammen mit Bulgarien und Italien im vergangenen Jahr den größten Rückgang an politischen Rechten und bürgerlichen Freiheiten zu verzeichnen hatten.

Ja, das sind die Ergebnisse, wenn rechtsradikale Typen wie Trump in einer bestehenden Demokratie ans Ruder kommen.

Am 28. März kommt es zu einem neuerlichen „No Kings Day“ in den USA. Vermutlich wird es die größte Demonstration für Freiheit und Grundrechte werden, welche die Menschheit bisher gesehen hat. Bei uns in Österreich sollten sich alle Wähler der rechten Partei diese Demonstrationen gut ansehen, um zu lernen, dass es auf der Welt kein einziges Land gibt, in welchem autokrate Regierungen zum Wohl des Volkes regieren. 

21.03.2026
Es war wieder einmal soweit: Putins Vasallen haben sich gemeldet. Mit populistischen, undurchführbaren Forderungen und mit der Blockierung der Ukraine-Hilfe wollen Kickl und Orbán wieder bei ihren Rechtswählern Punkte sammeln.

Die Freiheitlichen haben sich wieder einmal zu Wort gemeldet. Natürlich nutzen sie die im Moment herrschende miese Lage bei den Spritpreisen zu ihren Gunsten aus. Selbstverständlich soll nur bei den Steuern eingespart werden, was 40 bzw. 44 Cent bei den Benzin- und Dieselpreisen ersparen würde. Denn wer zahlt schon gerne Steuern? Und schon johlen die Dümmsten der dummen Anhänger wieder auf, ohne darüber nachzudenken, wer das auch zahlen soll. Ach ja, dafür gibt es ja auch gleich eine Lösung: die Streichung der Ukraine-Hilfe! 

Und weil wir schon dabei sind, erwähnen wir einen zweiten Jokel, der die Hilfe an die Ukraine unterbinden möchte: Orbán. Er legt sich in der EU quer und blockiert die Auszahlung der Ukraine-Hilfe.

Was führen beide im Sinn? Nicht das Wohl der Österreicher, sondern lediglich das Wohl ihres großen Vorbildes Putin. Sie zeigen auf die deutlichste Art, dass sie rückgratlose Vasallen des großen Kriegsherren geworden sind.

Für Kickl ist das Modell der Dreier-Koalition ein reines Placebo und ein altbekannter Murks. Dass sein Vorschlag in dieselbe Kategorie gehört, weil er von Haus aus nur die Interessen von Putin berücksichtigt, zeigt wieder einmal, dass derartige und undurchführbare Forderungen nur für die allerdümmsten seiner Wähler vorbereitet wurden. Denn natürlich gibt es in der EU auch Regeln, an welche man sich halten sollte. Also wäre die Finanzierung durch eine einbehaltene Unterstützung ein reiner Rechtsbruch. Und am Ende würde durch die dann fehlende Refinanzierung des Steuerzuckerls wieder nur der Steuerzahler die Rechnung zu zahlen haben.  Aber das sind eben die Rechten. Forderungen und Versprechen hinausposaunen, die am Ende nur Schall und Rauch sind, weil sie gedankenlos, wie vieles andere, unters Volk gebracht werden. Aber für deren Wähler reicht das.

Man sollte gerade bei derartigen hirnlosen Forderungen daher einmal hinterfragen, was andere Staaten über ein Land denken würden, welches einen Rechtsbruch nach dem anderen begeht. Weil wir ja nicht eben die USA sind, die sich das leisten können, würden wir kein verlässlicher Partner mehr für andere Staaten sein. Die Folgen wären vor allem für die Wirtschaft undenkbar. Und wenn in einem Staat selbst keine Regeln mehr gelten würden? Dann würde Anarchie das Ergebnis sein. Möchte man das?

14.03.2026
Tagesgeschehen betreffend Ungarn und der bevorstehenden Wahlen am 12. April 2026 sowie die Versuche, mit Hilfe Russlands diese Wahlen zu manipulieren.

Begriffsbestimmungen
*) Investigativjournalisten haben es sich zur Aufgabe gemacht, durch ihre intensive und oftmals monatelangen Recherchen verborgene Missstände in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aufzudecken. In Ländern wie Ungarn leben sie recht gefährlich, wie diverse Vorfälle schon gezeigt haben.

**) Mit Troll-Armeen führt Russland seit Jahrzehnten einen hybriden Krieg gegen demokratisch geführte Länder oder Personen der jeweiligen Regierungen durch. Ebenso wird damit versucht, Wahlen zu manipulieren bzw. zu beeinflussen. Hackerangriffe, Falschnachrichten und Verleumdungen sind dabei nur ein kleiner Teil der zur Verfügung stehenden Mittel. Mit tausenden Mitarbeitern wird dabei die Manipulation der öffentlichen Meinung vorangetrieben, indem sie in vielen Social-Media-Plattformen ihre Desinformationsbotschaften in den Kommentarbereichen platzieren.

Zuerst gab es einen Kommentar in den Leserbriefen, der sich mit der Sonntagskarikatur von Bruno auseinandersetzte. Orbán als Bremser der EU. Wie man das auch ins Gegenteil kehren kann, bewies wieder einmal ein echter Rechter als Leserbriefschreiber, der tatsächlich meinte, dass Orbán durch sein Verhalten die EU schützen würde. Für diesen IQ würden sich sogar MAGA-Anhänger schämen. 

Der Clou mit Orbán kam am Tag darauf, wo man sich so nebenbei zwei Geldtransporter der Ukraine mit 40 Millionen US-Dollar, 43 Mio. Euro und neun Kilogramm Goldbarren unter den Nagel riss. Bei uns würde man das einfach als Raubüberfall deklarieren. In Ungarn heißt das Verhinderung von Geldwäsche! Wer also immer noch denkt, Ungarn und dessen Führung wären keine Verbrecher, der muss wohl schon sehr lange mit Dummheit geschlagen worden sein.
Aber jetzt kommen bald die Wahlen in diesem Land. Ja, es gibt sogar einen aussichtsreichen Gegenkandidaten, der stimmenmäßig sogar in Front liegt. Nun hat Orbán nach Angaben eines Investigativjournalisten* aber noch einige Spezialisten aus Russland kommen lassen. Die haben in Moldawien zwar versagt, aber ein Versuch geht noch. Oder? Mit dem Kauf von Wählerstimmen, der Manipulation der eigentlichen Wahl und der Übernahme sämtlicher sozialen Medien wird sich doch wohl noch einiges richten lassen. Dafür gibt es eben „Beratung“ von drei russischen Polittechnologen, die mit Troll-Armee**, manipulierten Algorithmen und deren angstvollen Inhalten die Wähler verunsichern und mit Falschmeldungen überhäufen. Und ganz zum Schluss: Vielleicht könnte der Kandidat noch einen Unfall erleiden oder eine Fleischvergiftung? Oder wie in der Türkei wegen erfundener Verbindungen zu Terrororganisationen eingesperrt werden? 

Péter Magyar, einem Rechtsanwalt aus Budapest, jubeln gegenwärtig die Massen zu und er liegt bei den Umfragen ca. 8 Prozent vor Orbán. Man kann nur hoffen, dass er die Sache auch überlebt. Ungarn ist im Moment beispielgebend für eine extrem korrupte und von Russland gesteuerte Diktatur. All jene, die mit dieser Führung liebäugeln und Sympathiebesuche bei Orbán durchführen, wie der Landeshauptmann der Steiermark, Mario Kunasek, denken wohl auch an nichts anderes, als ebenso regieren zu wollen. Viel klarer kann man eine Situation wohl nicht darlegen. Der 12. April 2026 wird daher nicht nur in Ungarn, sondern auch auf die restlichen Länder der EU einen großen Einfluss haben.  

01.03.2026
Was viele Politiker nicht können, zeigen Menschen aus der Wirtschaft oder dem Sport. Einer davon als Beispiel, wie man andere Menschen erreichen kann.

derdara

Ja, es gibt sie, die Menschen, die ohne Vorlage, so richtig von der Seele weg, mit anderen kommunizieren können. Am Beispiel Christian Streich, früher Fußballtrainer beim SC Freiburg, der bei einer Pressekonferenz einmal so richtig seinen Frust, aber auch seine Bedenken betreffend der heutigen Gesellschaft vom Stapel ließ. Und so kann nur jemand reden, der auch überzeugt ist von dem, was er sagt. Keine Meinungen vom Blatt, die irgendein Berater zusammengestellt hat, und keine Floskeln, die keinen Inhalt haben. Nein, ehrliche Aufklärung vom Feinsten, an der sich viele Politiker der heutigen Zeit ein Beispiel nehmen sollten.
In seinem Statement ist auch die Rede von der „Weimarer Republik“. Für alle, die damit nichts anzufangen wissen, sei der Begriff kurz erklärt. Die „Weimarer Republik“ war in Deutschland in der Zeit von 1919 bis 1933, also nach dem Ersten Weltkrieg, der erste Versuch einer parlamentarischen Demokratie in Deutschland. Sie scheiterte sowohl an der Weltwirtschaftskrise als auch an der Machtübernahme durch Adolf Hitler. Und jeder weiß, was die Folgen waren. Streich spricht damit vor allem die Wähler der rechten AfD in Deutschland an, denen wohl nicht allen klar ist, was sie mit ihrer Wahl anrichten könnten. Aber gilt auch nicht dasselbe für Österreich? Ist nicht auch bei uns die Gefahr groß, durch die Wahl einer rechtspopulistischen Partei die Demokratie vielleicht zu verlieren? Alle sollten sich also die klug gewählten und ehrlichen Worte anhören und ansehen und lange darüber nachdenken.

25.02.2026
Nach der Trump-Rede zur Nation wurde vom Influencer "DerDara" der Inhalt und die Dummheit der Rechten wieder einmal in einmaliger Form dargebracht. Unbedingt ansehen!

derdara

Wer in kompakter Form einmal sehen und hören möchte, wie Rechtspopulisten arbeiten, lügen, übertreiben, beleidigen, aber auch berechenbar und durchschaubar sind, der sollte sich diesen Betrag vom DerDara ansehen. Klarer geht es nicht, wie dumm und dreist Rechte sein können. Allen voran der offensichtlich schwer gestörte Trump. Er und seine Anhänger zeigen offen, wie sehr sie Frauen, Dunkelhäutige und Ausländer benachteiligen, auch wenn sie ein dunkelhäutiges Kind als Beispiel nehmen, das von Krebs geheilt wurde. Das, obwohl gerade Trump die medizinische Versorgung durch Aussetzung des Obama-Plans für normale Bürger beinahe unerschwinglich gemacht hat. Ja, es wird gelogen, was das Zeug hält. 
Ganz zum Schluss des Beitrages fallen aber einige Sätze, die auch den größten Anhängern an der Seriosität rechter Politiker zu denken geben sollen. Vorwürfe bleiben unbeantwortet, Halbwahrheiten laut herausgebrüllt. Aber bei Widerstand: „So einfach brechen solche Politiker zusammen, wenn starke Politiker sich denen auch mal entgegenstellen!“, sagt der Moderator. Und: „Der Kampf gegen den Faschismus findet eben auch in den Medien statt. Da müssen Demokraten und Demokratinnen auch in der Lage sein, starke Momente zu erschaffen, um die Gefühle der Menschen zu gewinnen!“ Es lohnt sich jedenfalls, diesen oder ähnliche Beiträge anzusehen.
Und was hat Trump mit uns zu tun? Sind es nicht eben die AfD und die FPÖ, welche sich Beispiele an seiner und Putins Politik nehmen? Wer das alles nicht erkennt, dem kann ohnehin keiner mehr helfen.

22.02.2026
Kronen-Zeitung, Seite 3.
Empörung über Polit-Wutanfall beim Grönemeyer Konzert.

Nicht ganz richtig. Empört waren nur die Rechten!

Denkende Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen, haben die Möglichkeit, ihre Gedanken und ihre Meinungen weiterzugeben. Und eigentlich ein wenig auch die Pflicht dazu. Grönemeyer hat das bei seinem Konzert in der Wiener Stadthalle getan. Gratulation! Und er hat gesagt, dass die Rechten wieder „in ihre Löcher zurückkriechen“ sollen. Herrlich! Der hat wohl das Buch gelesen, wo die Beschreibung stattfindet, wie die Rechten „aus den Löchern“ gekommen sind. Der im Publikum anwesende FPÖ-nahe Politikberater Stefan Petzner hat sich sofort, wie alle Rechten, davon angepatzt gefühlt und seinen Frust ins Netz gestellt. Wer das Buch schon gelesen hat, wird auch auf die Inhalte stoßen, dass Rechte immer wehleidig sind und ihren Frust in den von ihnen beherrschten sozialen Medien verbreiten. Sie sind wirklich leicht durchschaubar, die lieben Rechten. In der Krone werden natürlich nur Zitate der Rechten aus den sozialen Medien angeführt. Die Redakteure sollten eigentlich wissen, dass gerade diese Medien von den Rechten beherrscht werden und daher nicht die allgemeine Meinung vertreten. Ein Hinweis darauf wäre wohl sachlich richtig gewesen. Denn für Ärger, wie in der Schlagzeile steht, hat Grönemeyer nur bei den Rechten gesorgt. Und das als "Wutanfall" zu diffamieren ist wohl auch etwas rechts angesiedelt. Oder gehört die Krone auch schon zu den Rechten?

21.02.2026
Die im Buch auf Seite 107 beschriebene Wochensendung  „Der Wegscheider", mit dem gleichnamigen Moderator, schafft es doch immer wieder, noch einen ‚draufzusetzen‘.

Er hat es wieder geschafft, der Wegscheider und sein Till. Und hat die diversen Glückwünsche wegen des beginnenden Ramadan verurteilt.  Na ja, kann man, ist aber eher schwach, um damit gleich alle Durchführenden pauschal zu verurteilen. Aber er fand doch etwas für einen weiteren rechten Rundumschlag: das ZDF! Dort hat man sich den Fehler geleistet, ein KI-Fake-Video betreffend eines ICE-Einsatzes in den USA zu senden. Man hat sich vom ZDF zwar schon entschuldigt, aber so ein Fauxpas ist natürlich ein Fressen für die Rechtsdenker. Und diese bleiben ihrer Linie treu: dumm, durchschaubar und primitiv. Ihr Handeln ist vorhersehbar. Denn natürlich verschweigen diese Polemisierer, dass bei den diversen ICE-Einsätzen zwei Menschen ermordet wurden, Tausende unter widrigsten Bedingungen in Lagern festgehalten und von ICE-Mitgliedern auch misshandelt werden. Davon natürlich kein Wort. Dann kam noch Epstein zur Sprache, aber natürlich auch kein Wort zu Trump, der mit tausenden Einträgen in den Akten aufscheint. Man sieht wieder bestätigt, dass Rechtspopulisten jeden kleinsten Fehler Andersdenkender wie einen Ballon aufblasen, aber wesentliche Tatsachen, die sie nicht hören wollen, gerne weglassen. Na ja, für deren Wähler reicht das ja. Und der Wegscheider? Der ist jetzt wohl am tiefsten Punkt absolut mieser Berichterstattung angekommen. Schön langsam nähert sich der liebe Herr Doktor dem Durchschnitts-IQ eines MAGA-Anhängers.

06.02.2026
Eröffnung der Winterspiele in Mailand, JD Vance ausgebuht

Bei der Eröffnung der Olympischen Winterspiele in Mailand wurde JD Vance, Vizepräsident der USA, bei der Einblendung seiner Person am Hauptbildschirm in der Halle von den Anwesenden extrem ausgebuht. Sogar der Moderator bemerkte es mit einem „Oops, da wurde gebuht!“.  Allen, die die Eröffnung live gesehen haben, ist das natürlich auch aufgefallen. Bei den zeitversetzten Ausstrahlungen in den USA wurde das Buhen durch eine neue Tonspur ersetzt, also herausgeschnitten. MAGA Anhänger nahmen dies zum Anlass, alle anderen Ansichten als Lüge darzustellen und behaupteten sogar, dass JD Vance lauter bejubelt worden wäre, als die italienische Abordnung. Tja, und die AfD-Anhänger nahmen natürlich diese Jubelmeldungen Wort für Wort in ihre Berichte auf, obwohl nach der Livesendung festgestanden ist, dass diese Meldungen falsch waren.

Wusste die AfD davon, dann haben sie bewusst Lügen verbreitet, so für die Dümmsten ihrer Anhänger. Wussten sie es nicht, gehören sie selbst zu den Dümmsten. Wie dumm kann eine Partei eigentlich sein? Aber wie viel dümmer sind deren Wähler?

05.02.2026
Leserbrief, Kronen Zeitung, Seite 29

Einmal muss es wieder sein, dass man einen Leserbrief ein wenig genauer unter die Lupe nimmt. Auch im Buch gibt es dafür Beispiele. Nun hat sich eine Dame mokiert, dass das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) sich erdreistet hat, einen Bericht über den Rechtsextremismus in Österreich zu veröffentlichen. Natürlich etwas linkslastig, aber ist das nicht immer so? Wenn eine rechte Organisation etwas berichtet, ist das eben rechtslastig. Na und? Darüber regt sich heute keiner mehr auf. Die Dame aber schon. Denn sie gehört zu den „Wehleidigen“, aus der rechten Szene, die man nie kritisieren darf. Steht auch im Buch. Die Rechten sind wehleidig. Keine Kritik an den eigenen Ideologien, aber kräftig austeilen, wenn es ums Polemisieren geht. Und natürlich möchte die Dame am liebsten gleich Neuwahlen, weil die Regierung ohnehin Österreich „nicht aus dem Dreck“ ziehen werde. Vielleicht, aber immer noch besser als von Rechtspopulisten erst recht in den Dreck gezogen zu werden. Denn wie schon erwähnt: In keinem von Rechtspopulisten regierten Land geht es der Bevölkerung besser als uns in Österreich.

23.01.2026
Ex-FPÖ Politikerin im Ausland

Dazu ein Spruch aus dem Buch:
„Wenn ein Diktator einem Fan vor die Haustür kackt, wird der Fan immer noch sagen, dass es gut riecht!"

„Es ist kein Zufall, dass Hitler aus Österreich kam!" sprach die ehemalige Außenministerin Karin Kneissl einmal auf YouTube. In einem neuen Interview für ein Format mit dem Namen „Brücke nach Osten“ bezeichnet sie die Österreicher auch als „ein Volk von Hyänen". Bis heute erlebe sie aus Österreich „Boshaftigkeit, Niedertracht und Gehässigkeit“. Und ihr Freund Kickl? Hat es bis heute nicht der Mühe wert gefunden, sich von dieser Dame zu distanzieren. Schließlich ist auch er der Meinung, dass wir unter ihm und Putin besser aufgehoben wären.
Bei einer Umfrage der Kronen Zeitung, ob man bei der netten Dame nicht das Gehalt zurückfordern sollte, kam das übliche 68 % Ja zu 31 % Nein heraus. Ein Spiegelbild des derzeitigen Wählerverhaltens. Wenn es all denen bei Putin so gefällt, warum wandern die nicht auch aus, wie die Frau Kneissl?

23.01.2026
Soziale Medien ab 15 Jahren

Der in der Regierung diskutierte Vorschlag, den Zugang zu sozialen Medien für Jugendliche einzuschränken, stößt bei der FPÖ natürlich auf Widerstand. Wird dieses Medium gerade von ihnen bis aufs Äußerste ausgereizt. Und aus jedem labilen Jugendlichen kann einmal ein rechter Wähler werden. Aber auch ein IS-Radikalist, ein fanatischer Muslim oder ein Burnout gefährdeter Erwachsener, der mit 35 seine Freundin umbringt.

Was kann man nachlesen?

Letztlich kann man festhalten, dass wirklich alles, was sich für die Fortsetzung einer Demokratie eignen würde, bei Rechtspopulisten nur Ablehnung findet. Auch was nur am Rande dem gleich kommen würde, wird sofort in Abrede gestellt. Dazu kommen noch die ewigen Quereleien, dass man ohnehin alle besser machen würde usw. Natürlich ist es manchmal zermürbend, wenn man immer wieder hört, wie schlecht es uns angeblich geht, wie unnötig die EU ist und wie wir alle von Migranten heimgesucht werden. Aber wenn man dann in Staaten schaut, die nicht in der EU sind, die keine Migranten haben und denen es dadurch angeblich besser als uns gehen würde, stellt man fest, dass das die größten Lügen des Jahrhunderts sind. In keinem dieser Staaten geht es der Bevölkerung besser, im Gegenteil. Sie leiden unter tristen sozialen Verhältnissen, der größte Teil des Behördenapparats ist korrupt, sie haben meist keine funktionierende Gesundheitsversorgung und ein großer Teil der Bevölkerung lebt in absoluter Armut. Das sind die Ergebnisse bei autokraten Regierungen oder sagen wir es einfacher: in Diktaturen.